Ratgeber Notebook-Tarife

Wer mit dem Notebook unterwegs ins Internet gehen will, kann zwischen zwei Tarifarten wählen:

Da sind erstens die Tarife, bei denen man im Voraus für die genutzten Leistungen bezahlt; sie werden als Prepaid-Tarife bezeichnet.

Die zweite Gruppe sind die Tarife mit Laufzeitverträgen – hier zahlt man einen festen Betrag pro Monat und erhält dafür eine genau umschriebene Leistung. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei den jeweiligen Tarifen achten müssen.

Welche Tarifart ist für Sie die beste

Die sogenannten Prepaid-Tarife sind am besten geeignet für Menschen, die ab und an im mobilen Internet surfen. Man kann sie auch sehr gut nutzen, um das mobile Internet per Notebook oder Tablet-PC einmal auszuprobieren. Hier gibt es meistens einen Surfstick mit dazu, so dass man für einen Testlauf mobiles Internet perfekt gerüstet ist.

Wenn man jeden Tag unterwegs ins Internet muss, um unterwegs zu surfen, um Informationen aus dem Internet oder dem Firmennetz abzurufen, um Emails und Vorlagen herunterzuladen und zu bearbeiten, um Fotos oder Präsentationen zu verschicken - dann nimmt man am besten einen Laufzeitvertrag. Allerdings muss man hier die Datenmenge abschätzen, die man im mobilen Internet verbraucht.

Prepaid-Tarife: Eine Datenmenge für eine bestimmte Zeit

Prepaid-Tarife bieten immer eine bestimmte Datenmenge für schnelles Surfen mit einer bestimmten – theoretischen – Höchstgeschwindigkeit in einer genau festgelegten Zeit: Beispielsweise ein Gigabyte für eine halbe Stunde mit einem theoretischen Höchsttempo von 7,2 Megabit pro Sekunde beim Empfangen von Daten. Ist der gebuchte Zeitraum zu Ende, muss man erneut zahlen. Wird die Datenmenge für schnelles Surfen erreicht, gibt es zwei Möglichkeiten: Erstens die Verbindung wird abgebrochen und man muss ein neues Paket bezahlen oder zweitens die Geschwindigkeit beim Surfen wird massiv gedrosselt. Diese Drosselung ist so einschneidend, dass man dann in der Regel nicht mehr normal surfen kann: Die Webseiten bauen sich nicht schnell genug auf, die Verbindung wird deshalb oft unterbrochen.

Die Zeiträume reichen von neun Minuten bis zu drei Monaten. Je länger der Zeitraum, desto größer ist die Datenmenge die für schnelles Surfen angeboten wird, hier gibt es Angebote von 500 Megabyte bis fünf Gigabyte. Die angebotene – theoretische – Höchstgeschwindigkeit beim Surfen liegt meistens zwischen 3,6 und 7,2 Mbit/s.

Die mit den Prepaid-Tarifen gelieferte SIM-Karte kann in der Regel nur fürs mobile Internet mit dem Laptop genutzt werden; andere Nutzungen sind ausgeschlossen.

Die Laufzeitverträge

Bei den Laufzeitverträgen bucht man eine bestimmte Datenmenge pro Monat mit einer – theoretischen – Höchstgeschwindigkeit bei der Datenübertragung. Maßgeblich für die Auswahl des Tarifs sind hier Datenmenge und angebotene Höchstgeschwindigkeit.

Die Datenmengen reichen von 300 Megabyte bis 30 Gigabyte.

Die angebotenen theoretischen Höchstgeschwindigkeiten liegen in der Regel zwischen 3,6 und 7,2 Mbit/s, vereinzelt werden auch schon 14,4 und 21,6 Mbit/s angeboten. Allerdings sind dies theoretische Höchstgeschwindigkeiten, derzeit kann man mit den schnellsten Tarifen im allergünstigsten Fall mit knapp sechs Mbit/s rechnen.

Wer von unterwegs größere Datenmengen verschicken will – etwa Fotos in druckfähiger Auflösung – sollte gezielt nach einem Tarif suchen, der nicht nur eine hohe Geschwindigkeit beim Herunterladen von Daten (Download) bietet, sondern auch ein hohes Tempo beim Verschicken von Daten (Upoad).

Bei einigen Laufzeitverträgen kann die SIM-Karte nach Belieben im Laptop oder im Smartphone genutzt werden; wird sie in diesem Fall ins Smartphone eingelegt, kann man damit auch telefonieren zu einem festen Preis pro Minute und SMS.