20.09.2013

Viele Verbraucher kennen nicht das Datenvolumen ihres Datentarifs

Aus einer Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte geht hervor, dass über 40 Prozent der Mobilfunkkundendie Höhe des in ihrem Mobilfunktarif enthaltenen Daten­volumens nicht kennen. Das sei der Grund, warum zahlreiche Verbraucher bisher Datendienste nur zurückhaltend in Anspruch genommen hätten.

Im Rahmen des Global Mobile Consumer Survey 2013 hat die Beratungsgesellschaft Deloitte weltweit 37.000 (Deutschland: 2.000) Verbraucher befragt und dabei herausgefunden, dass 41 Prozent der Befragten die genaue Höhe des in ihrem Tarif enthaltenen Datenvolumens nicht genau kennen. Insbesondere bei Senioren herrsche oft Unklarheit. Die Autoren der Studie führen dies auf fehlende Transparenz bei den Tarifdetails zurück. Da dies häufig zu einer Zurückhaltung bei der Nutzung des mobilen Internets führe, lautet die Empfehlung an die Tarif-Anbieter, die Komplexität der Tarife zu reduzieren und die Verständlichkeit der Beschreibung zu verbessern.

LTE-Bekanntheit bei Kunden steigt

Ein weiteres Ergebnis der Deloitte-Studie ist, dass der Bekanntheitsgrad von LTE im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen ist. Im Jahr 2012 konnten noch 42 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden nichts mit dem Kürzel „LTE“ anfangen. Dieser Anteil hat sich in der Zwischenzeit mehr als halbiert. In 2013 sind es nur noch 17 Prozent die die neue 4G-Technik LTE nicht kennen. Zurückzuführen sei dies neben intensiver Werbung der Netzbetreiber seit Sommer 2013, auch darauf dass die meisten Geräte heute LTE-fähig sind. Eine gewisse Diskrepanz gibt es der Studie zufolge zwischen dem Anteil der Nutzer, die ein LTE-fähiges Endgerät haben und denen die einen entsprechenden LTE-Tarif gebucht haben. Über ein LTE-Gerät verfügen im Schnitt neun Prozent der Nutzer, bei den LTE-Tarifen sind es jedoch lediglich vier Prozent.

Autor: SN